• Siegfried Niebius

Neue Pflegeausbildung ab 2020

Aktualisiert: 31. Mai 2019


28.05.2019: Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg, Schulleiter Daniel Neubecker Diplom-Pflegepädagoge

28.05.2019: Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg, Schulleiter Daniel Neubecker Diplom-Pflegepädagoge28.05.2019: Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg, Schulleiter Daniel Neubecker, Diplom-Pflegepädagoge. https://www.gesundheitsberufe-prignitz.de/


Am Dienstag (28.05.2019 in der Zeit von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr) nahmen wir an einer Informationsveranstaltung zur neuen generalistischen Ausbildung für die pflegenden Berufe teil. Die Einladung erfolgte durch die Kreiskrankenhaus Prignitz Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg. Nach einer beeindruckenden Führung durch die gesamte Schule referierte Herr Daniel Neubecker (Schulleiter Diplom- Pflegepädagoge) über die neue Ausbildungsform. Vor und nach der Veranstaltung entstanden interessante Gespräche mit Herrn Christian Elger (Stellv. Schulleiter, Berufspädagoge Gesundheit und Pflege,

Leiter Fort- und Weiterbildung).


Bestrebungen zur Umsetzung einer einheitlichen, europaweiten anerkannten Pflegeausbildung in Deutschland, mit der Möglichkeit diese auch an einer Universität zu erlangen, bestehen schon seit fast 30 Jahren. Damals ging es mehr um die Überwindung von Standesdünkeln, besseren Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege, wechselseitige, gemeinsame Praxiseinsätze in der Kranken- und Altenpflege.


In einer alternden Gesellschaft ist Pflege ein überaus wichtiges und wertvolles Berufsfeld. Dies wurde über Jahrzehnte leider so nicht erkannt! Neben vielen anderen berufspolitischen Steuerungen muss die Ausbildung demzufolge auch angepasst und attraktiver werden! Es ist von daher endlich an der Zeit alle erworbenen Erkenntnisse hierzu in die Tat umzusetzen! Ansonsten würden die einzelnen Pflegeberufe ohnehin von selbst "verschmelzen". Heute ist es gang und gäbe, dass Absolventen der Gesundheitspflege/ Krankenpflege, Altenpflege, Kinderkrankenpflege in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Rhea- Einrichtungen und unterstützenden Wohnformen gemischt arbeiten. Ähnliche Verbindungen gibt es in der Jugend- und Kinderkrankenpflege. Zumindest galt eine Kinderkrankenschwester schon immer als Pflegefachkraft und konnte von daher auch sehr gut in der Altenpflege eingesetzt werden. Hinzukommend haben die ambulanten Pflegemöglichkeiten erhebliche Durchmischungen der einzelnen Berufsgruppen hervorgerufen.


Die neue Pflegeausbildung ist umfangreicher und von daher wesentlich zeitgemäßer. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Einübung praxisnaher Berufserfahrungen. Pflegekräfte für kranke Kinder, kranke Erwachsene und alte Menschen durchlaufen künftig in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Ausbildung. Im dritten Ausbildungsjahr kann der Abschluss Pflegefachfrau/ Pflegefachmann, oder eine Vertiefung in Richtung Kinderkranken- oder Altenpflege erfolgen. Nach Abschluss haben die neuen Kollegen viel mehr Möglichkeiten gleich in verschiedenen Bereichen der Pflege zu arbeiten und somit nach ihren beruflichen Schwerpunkten entsprechende Erfahrungen zu sammeln.



Rein von den formalen Möglichkeiten, dem Ablauf der einzelnen Ausbildungsabschnitte wird mit Sicherheit nicht nur einiges an Organisationsgeschick auf die einzelnen Träger zukommen. Vorgesehen ist es laut Gesetz, dass nach einer Zeit von 6 Jahren mögliche Novellierungen erfolgen können. In dieser Zeit werden wir alle unsere Erfahrungen mit dieser neuen Ausbildungsform machen. Es ist spannend und von daher wollen wir auch in unserer sehr kleinen Einrichtung dazu beitragen.



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