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Polarlichter über der Prignitz – ein Moment, der bleibt

  • Autorenbild: Siegfried Niebius
    Siegfried Niebius
  • 20. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Ein Himmel, der heute für uns tanzt


Polarlichter am 20. Januar 2026 um 19:23 über Putlitz.                                                                                      Foto: Ute Näher
Polarlichter am 20. Januar 2026 um 19:23 über Putlitz. Foto: Ute Näher

Es ist Dienstag, der 20. Januar 2026, genau 20:15 Uhr. Die Kälte der Winternacht liegt schwer über der Prignitz, und doch zieht sie einen hinaus, als würde etwas in der Luft liegen. Eine liebe Kollegin schickte mir vor wenigen Minuten Bilder – rote Schleier, violette Bögen, ein Himmel, der zu brennen scheint. Und so stehe ich jetzt selbst draußen, atme die klare Luft ein und hebe den Blick.


Über mir tanzen die Polarlichter. Nicht irgendwo in Skandinavien, nicht in einem Reisekatalog, sondern hier, direkt über Brandenburg, am Rand zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Farben wirken unwirklich, als hätte jemand den Himmel neu bemalt. Rot fließt in Violett, Violett in Blau, und alles bewegt sich, als würde der Himmel atmen. Ich habe so etwas hier noch nie gesehen. Man kann sich nicht sattsehen.


Während ich dort stehe, wird mir bewusst, dass dieses Schauspiel ein Geschenk ist – ausgelöst durch einen starken Sonnensturm, der heute die Erde erreicht hat. Die Teilchen aus dem All treffen auf unsere Atmosphäre, und plötzlich antwortet der Himmel mit Licht. Es ist ein stiller Dialog zwischen Sonne und Erde, zwischen Energie und Atmosphäre, zwischen dem Kosmos und uns.


Polarlichter am 20. Januar 2026 um 20:33 über Putlitz. Grabow Minus 5,2  Grad                                   Foto: Ute Näher
Polarlichter am 20. Januar 2026 um 20:33 über Putlitz. Grabow Minus 5,2 Grad Foto: Ute Näher

Solche Sonnenstürme können Folgen haben, das weiß man. Sie können Satelliten stören, Funkverbindungen beeinflussen, Stromnetze herausfordern. Doch heute Abend bleibt alles ruhig. Die Polarlichter sind stark genug, um uns zu erreichen, aber nicht gefährlich. Sie erinnern uns nur daran, wie eng wir mit allem verbunden sind, was über uns geschieht.

Und so stehe ich hier, 20:20 Uhr, am Rande der Prignitz, und schaue in einen Himmel, der tanzt. Ein Moment, der größer ist als der Alltag. Ein Moment, der bleibt. Ein Moment, den man teilen möchte – weil er zeigt, dass selbst in der tiefsten Winternacht Schönheit auf uns wartet. Man muss nur hinsehen.


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