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Wenn Hören schwerfällt – und warum das für Menschen mit Demenz so wichtig ist

  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Viele ältere Menschen hören im Alltag schlechter, als ihnen selbst bewusst ist. Gespräche werden anstrengender, Missverständnisse nehmen zu und manche ziehen sich immer mehr zurück. Gerade bei Menschen mit Demenz kann das eine große Rolle spielen, denn gutes Hören hilft dabei, sich zu orientieren, Gespräche zu verstehen und mit anderen in Verbindung zu bleiben.


Auch Studien weisen darauf hin, dass unbehandelter Hörverlust mehr ist als nur ein Problem des Ohres. Er kann das Gehirn zusätzlich belasten, weil Hören und Verstehen dauerhaft mehr Kraft kosten. Gleichzeitig fehlen wichtige Reize und soziale Kontakte gehen leichter verloren. All das kann sich langfristig auch auf die geistige Gesundheit auswirken.


Es gibt zudem Hinweise darauf, dass Hörgeräte dabei helfen können, Risiken zu verringern – vor allem dann, wenn sie regelmäßig getragen werden. Sie sind natürlich kein Wundermittel. Aber sie können dazu beitragen, dass Menschen wieder besser am Alltag teilnehmen, Gespräche leichter gelingen und das Gehirn entlastet wird.


Für uns in der Pflege ist das ein wichtiges Thema. Denn Hörverlust betrifft nicht nur das Verstehen von Sprache, sondern oft auch Sicherheit, Orientierung und Lebensqualität. Deshalb schauen wir genau hin und überlegen gemeinsam, welche Unterstützung wirklich hilfreich ist.


Für uns in der Pflege ist das ein wichtiges Thema. Denn Hörverlust betrifft nicht nur das Verstehen von Sprache, sondern oft auch Sicherheit, Orientierung und Lebensqualität.
Hören können. Für uns in der Pflege ist das ein wichtiges Thema. Denn Hörverlust betrifft nicht nur das Verstehen von Sprache, sondern oft auch Sicherheit, Orientierung und Lebensqualität.

Auch im MartinsHof begleiten wir Menschen, die mit altersbedingtem oder starkem Hörverlust leben. Viele von ihnen haben ihre Hörgeräte lange nicht mehr genutzt. Dahinter steckt meist kein fehlender Wille, sondern Unsicherheit, Überforderung oder die Schwierigkeit, sich an die Geräte zu gewöhnen – besonders dann, wenn zusätzlich eine Demenz vorliegt.

Unser Team unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner dabei Schritt für Schritt. Wir helfen beim Anlegen der Hörhilfen, achten auf Reinigung und Funktion und arbeiten bei Bedarf mit Hörakustikern zusammen. Mit kleinen, verlässlichen Routinen gelingt es oft, Hörgeräte wieder in den Alltag einzubinden. Das kann spürbar entlasten – für die betroffenen Menschen ebenso wie für ihr Umfeld.


Gleichzeitig erleben wir, dass Hörgeräte nicht immer die richtige Lösung sind. Bei weit fortgeschrittener Demenz können sie auch überfordern und Unruhe auslösen. Dann suchen wir andere Wege, um Kommunikation möglich zu machen – zum Beispiel über Blickkontakt, ruhige Ansprache, Berührung und eine klare, vertraute Umgebung.


Für uns bedeutet gute Begleitung deshalb immer: genau hinsehen, individuell unterstützen und Menschen dort entlasten, wo etwas zu viel wird. Denn verstanden zu werden beginnt oft schon damit, wieder besser hören zu können.


MartinsHof Grabow · Hauptstraße 14 · 16945 Kümmernitztal OT Grabow Telefon: 033968 508900 · Mail: info@martinshof-grabow.de · IK Zeichen: 511 211 405


 
 

MARTINSHOF KÜMMERNITZTAL / GRABOW

Altenpflegefamilie – unterstützende Wohnform – vollstationär
Pflege und betreutes Wohnen im Urlaubsland Prignitz / Brandenburg

MartinsHof – ein Ort der Unterstützung und Erholung

 

Im Herzen der Prignitz bietet der MartinsHof Erwachsenen jeden Alters einen geschützten Rückzugsort in naturnaher Umgebung. Unsere kleine Einrichtung vereint betreutes Wohnen mit individueller Pflege sowie Begleitung – ob zur Erholung, zur Rekonvaleszenz oder im Rahmen der Kurzzeitpflege. Dabei legen wir besonderen Wert auf persönliche Zuwendung, fachliche Kompetenz und ein Umfeld mit Struktur und Würde.

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