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  • Siegfried Niebius

Vorweihnachtszeit mit Frost und Schnee

Aktualisiert: 1. Jan.


Die Festtage um die Weihnachtszeit sind für zahlreiche Erdenbürger, die Möglichkeit mal wieder Zeit mit der Familie zu verbringen. Geschenke werden ausgetauscht, gelassen und frohgesinnt wird gefeiert und nicht zu vergessen, dass gemeinsame Essen ermöglicht, schon eine besondere Gemeinschaft. Von daher genießen wir gerne Kartoffelsalat mit Würstchen, gebratene Ente oder Gans, auch Rouladen und gegebenenfalls Rehgulasch mit Spätzle oder Knödeln. Weihnachten in Familie mit traditionellen Speisen, guten Gesprächen in angenehmer Gesellschaft, sind gut für unser Miteinander, geben Sinn, Hoffnung und in dem wir uns öffnen, lassen wir uns auf Neues ein. So mancher Kontakt wird dann wieder aufgefrischt und eröffnet viele Möglichkeiten für wirklich neue Erlebnisse.


Auch wenn in diesem Jahr viele Corona Regeln gelockert wurden, werden wir doch bei einer Corona Infektion zwingend zum Abstand halten oder einer Quarantäne veranlasst. Festlichkeiten verändern sich, der Familienkreis wird kleiner oder gar Einsamkeit stehen dann im Vordergrund. Auch in diesem Jahr erleben wir, dass schöne Weihnachtsfeiern dazu beitragen, dass auf einmal, ausgehend von dieser Feier, verschiedene, teils ganze Familien an Corona erkranken. So gesehen trägt jeder sein eigenes Risiko. Aber sollten wir auf solche Feiern gänzlich verzichten?

In unserer kleinen unterstützenden Wohnform ermöglichen wir viel Gemeinschaft, Frohsinn und vor allem fördern wir einen gesunden, erhaltenden Lebensstiel. Nicht immer schaffen wir solche guten Dinge in die Tat umzusetzen. Mit allen anerkannten Vorbereitungen und allerlei Möglichkeiten, gibt es auch ganz natürliche physikalische, gesundheitliche, rein biologische Voraussetzungen, die uns an unsere Grenzen stoßen lassen. Da kann dann nicht jeder Gemeinschaft ertragen, schon gar nicht so lange. Durch entstehende Unruhen sinken so manche schöne Stimmungen gleich wieder in den Keller. Ein aufwendig zubereitetes Gericht kann womöglich nur zerkleinert, püriert gegessen werden. Eine Gänsekeule sieht dann so ganz anders auf dem Teller aus, wird dann auch zuweilen nicht als solche erkannt. Für den einen oder anderen ist dann Weihnachten auch wirklich nichts Besonderes denn, wenn wir nicht mit unserem Hausschmuck, Liedern, weihnachtlichem Essen daran erinnern würden, wäre womöglich keine Chance für ein weihnachtliches Erleben.


Weihnachten ist wie anfänglich beschrieben schon etwas Besonderes, wenn dies mit allen Sinnen und Chancen wahrgenommen werden kann. Wir feiern in unserer kleinen Gemeinschaft so wie es eben möglich ist. Der eine nimmt aus dieser Gemeinschaft sein Leben besonders wahr, ein anderer kann es nicht, grenzt sich aus oder vermag keinen Inhalt aus diesem Zusammenleben zu erfahren, ist durch verschiedene Abbauprozesse nicht mehr in der Lage. Gemeinschaft erleben wir auf dem MartinsHof immer und nicht nur besonders zur Weihnachtszeit. Traditionell schaffen wir weihnachtliche Schwerpunkte. Es gehört zum Selbstbildnis unserer Gesellschaft und somit spiegelt sich dies auch in unserer täglichen Arbeit wider. Gibt es einen schöneren Anlass als einen festlichen Anlass besonders zu gestalten, erleben zu können? Weihnachten ist dann schon ein Höhepunkt im Verlauf unserer Feier- und Festgestaltung. Gerade deswegen sollten wir Weihnachten und den bevorstehenden Jahreswechsel schon besonders war nehmen.

Wir hoffen und vertrauen auf ein positives Gelingen, mit gesundem Humor und viel Optimismus, dass wir in unserer kleinen Gemeinschaft mental Weihnachten, Neujahr und 2023 gut erleben werden. Das wünschen wir auch all unseren Mitbewohnern, Angehörigen, Betreuern, Mitarbeitern und Freunden.

 

MartinsHof Grabow · Hauptstraße 14 · 16945 Kümmernitztal OT Grabow Telefon: 033968 508900 · Mail: info@martinshof-grabow.de · IK Zeichen: 511 211 405 5

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